Zuckerfee

Ein großes Glück: die zwei mir besonders wichtigen Arten von Geschäften – Buchläden und Konfiserien – dürfen wieder geöffnet bleibenwährend des zweiten „richtigen“ Lockdowns in Berlin. Darüber bin ich sehr froh.Doch dieser Umstand, der den Buchläden und Konfiserien hoffentlich noch einige Verkäufe vor Weihnachten beschert, kann nicht darüber hinwegtäuschen,dass dieses Jahr für viele Café-Inhaber*innen ein ganz hartes Jahr gewesen ist.So musste die wunderbare kleine feine „Zuckerfee“ in der Greifenhagener Straße im Prenzlauer Berg vor wenigen Wochen schließen. Es gab hier herrliche selbstgebackene Kuchen, Plätzchen, Kekse,Trüffel, Nougatnaschwerk, Pralinen, Figürliches aus Schokolade, alles, was das Herz begehrt und das in einem sehr liebevoll eingerichteten Ambiente, mit lavendelfarbenen Tapeten und gemütlichen Stühlen, von denen man gar nicht mehr aufstehen wollte. Die Suppen und Quiches waren ebenfalls sehr gut. Ich wünsche Lisa Bruder und Kyrana Gass, dass sie in Zukunft eine andere Möglichkeit finden werden, ihre süßen Ideen umsetzen zu können!

Dieses Jahr war für den Berliner Einzelhandel sehr hart. Auch viele „süße Orte“ in Berlin, viele Cafés, sind davon betroffen.
Dieses Foto auf der Schönhauser Allee, zwischen Eberswalder Straße und Gaudystraße aufgenommen, zeigt wie viel Leerstand es nun zum Teil  in Berlins Innenstadt gibt. Auf einem Abschnitt von vielleicht 200 Metern fand ich fünfdauerhaft geschlossene Läden, wo früher netter Einzelhandel gewesen ist. 


Versuchen wir doch, die kleinen Läden, die es (noch) gibt, mit unseren Bestellungen zu unterstützen!