Vom Schönen im Alltäglichen

Die Katholische Akademie Hamburg hat für ihr neustes Projekt einen schönen Namen gefunden: „Trostbrücke“ hat sie den Blog getauft, der „Ermunterung und Stärkung“ sein will und eine Brücke schlagen soll zu allen, die in dem aktuellen Ausnahmezustand durch die Corona-Krise vielleicht nicht genau „wissen, wie sie die Situation bestehen sollten“. Die Akademie sagt:

„Wir Menschen sind einander wie Geschwister verbunden, durch die Mauern unserer Wohnungen und Häuser hindurch, über die Grenzen unserer Dörfer, Städte und Länder hinweg. Davon sind wir als Christinnen und Christen – wie viele andere auch – überzeugt.“

preussisch süß-Erfinderin und Schriftstellerin Tanja Dückers durfte diesem tollen Projekt einen Text beisteuern, den Du hier findest. Wir lernen einen Ort aus Tanjas Leben kennen, den viele von uns gerade wahrscheinlich intensiver ergründen denn je: das Arbeitszimmer.

„Ich arbeite nun ausschließlich im Home-Office. Die Buchmesse, Lesereisen, Teilnahmen an Podien und Debatten, alles wurde abgesagt. Aber nun schaue ich mir mein Arbeitszimmer genauer an und entdecke viel Tröstliches hier“

Und wenn diese Krise auch nur etwas Schönes hat, dann ist es vielleicht, genau das spüren zu können: was wir haben, und wie reich wir damit sind. Wie viel doch eigentlich schon „genug“ ist, und worauf es tatsächlich ankommt. Vorausgesetzt, wir können uns derartigen Luxus wie ein solches Innehalten erlauben, weil wir gerade nicht Tag für Tag etwa in einem Krankenhaus schufften. „Systemrelevant“: Das darf nicht zur Worthülse werden, sondern muss als genau das begriffen werden und erinnert bleiben.

Schnapp Dir die Stadtteilschokolade Deines Vertrauens, lies rein, stöbere ein wenig in diesem inspierenden Blog – und lasst uns gesund und dankbar bleiben!

Dein preussisch süß-Team