FINE: Großartig und schön

Mich interessieren ja immer neue Produkte aus Schokolade oder mit einem hohen Schokoladenanteil. Diese müssen nicht immer essbar sein. Ein wunderbares riechbares Produkt ist FINE, ein wie ich finde einzigartig gutes Deo in der verwirrend vielfältigen Deo-Welt.

Bisher war ich von Kosmetika mit Kakaoanteil meist enttäuscht: Man möchte weder in einer Badewanne liegen, die wie ein Riesenglas voller Nutella riecht noch sich mit einem Körperöl einreiben, das einem einen Kindergeburtstagsgeruch verleiht.

Die Ingredienz „Kakao“ muss subtiler eingesetzt werden und sich mit anderen Gerüchen zu einem neuen Ganzen vermischen. Man kann nicht einfach den Geruch und das Konzept vom Nutella-Glas 1:1 auf ein Duschgel, eine Körperlotion oder ein Deo übertragen.

FINE riecht auf eine vielstimmige Art, in der „Kakao“ eine Note, aber nicht alle spielt, super: unaufdringlich, fein und doch „warm“ (es gibt mehrere Varianten, mein Favorit ist Vetiver Geranium). Der Geruch ist komplex, aber bedeutungsoffen – man fühlt sich weder ins Eso-Seminar versetzt noch zwanghaft in die Natur geschoben oder gar plump an „Sportsfrische“ erinnert (je nach Sorte sind ätherische Öle wie Geranium, Lavendel, Sandelholz, Lemongrass, Koriander, Vetiver und andere in dem Deo enthalten – das Deo ist aluminiumfrei und hundertprozentig vegan), trotzdem riecht man wohlig frisch. Geliefert wird das Deo in einem netten braunen Glasdöschen, klein, handlich und schön anzusehen.

Zu dem ungewöhnlichen Namen sagt Judith Springer (eigentlich Künstlerin und Kuratorin und offenbar auch ein Mensch, der gern mit Sprache umgeht): Fine ist italienisch für „Ende“. Und das ist genau das, was FINE tut: es beendet endlich lästige und belästigende Körpergerüche, die oft mit einem Gefühl von Unwohlsein einhergehen. Und schließlich beendet es deine Suche nach einem sauberen und effizienten Deodorant. FINE bedeutet auch „großartig“ und „schön“ im Englischen, und das ist FINE in einem Wort!

Mehr zu FINE hier:

https://fine-deodorant.com/pages/uber-fine-und-mich

 

Fotos: Esther Eberhardt, Jules Villbrandt, André Wunstorf